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Ich habe sie alle durchprobiert: V- Ausschnitt, Rundhals-, Wasserfall-, Oneshoulder-, Herz-, U-Boot-, Carmen- und sogar den Arrow-Ausschnitt.

Carmen-Ausschnitt. Schulterfrei, aber nicht trägerlos.

Carmen-Ausschnitt: Schulterfrei, aber dennoch nicht ganz unbedeckt. Ein guter Kompromiss.
Quelle: flickr.com

Auf der Suche nach einem passenden Kleid war ich nach stundenlangem An- und Ausziehen, Rein- und Rausrennen aus den Kabinen und X-tausend unqualifizierten Kommentaren völlig deprimiert.

Das größte Problem: Welcher Ausschnitt ist angemessen?

Die überaus kompetente Modeberaterin meinte dazu beherzt: „Wissen Sie Fräulein, man darf scho a bissl was sehn!“ Okay, diese Beratung ließ zu wünschen übrig.

 

Wenn man für relativ wenig Stoff relativ viel Geld ausgibt, sollte man ihn wenigstens oft genug tragen können. Das bedeutet bei den meisten von uns, das Outfit muss für den Büroalltag, sowie für feierliche Anlässe gleichermaßen passend sein. Ein Ausschnitt „bis zum Bauchnabel“ fällt daher schon mal raus. Wenn man das Kleid im Büro tragen möchte, sollte man generell auf jeden Schnitt verzichten, der zu viel Haut zeigt. Das gilt vor allem für Frauen mit großer Oberweite! Spaghetti-Träger, One-Shoulder oder sogar schulterfreie Kleider können bei Weitem nicht die Unterstützung leisten, die gebraucht wird und sind daher meist restlos überfordert. Frauen mit wenig Oberweite können dagegen leichter die raffinierten Ausschnitte tragen – weil sie sich nicht 1000 Gedanken um die passende Unterwäsche mit Trägern und allem PiPaPo machen müssen.

Ich habe mich mittlerweile dazu entschieden, mit einem ausgefallenen Kragen einen kleinen Akzent zu setzen. Ich schwanke noch zwischen U-Boot-Ausschnitt und Wasserfall-Ausschnitt. Beide sind unaufdringlich, aber dennoch feminin. Und selbst ein einfarbiges schlichtes Kleid wirkt so für sich allein.

Und wenn gar nichts mehr hilft: Rücken-Ausschnitt!

Ein schöner Rücken kann auch entzücken!

Ein schöner Rücken kann auch entzücken! Quelle: flickr.com